Linie 1 · AbfahrtEinsteigen bitte.

1 Richtung Klavierunterricht · Laßbergstraße Linienplan · Klavier für dich
Di 15–18.30 Uhr · Mi–Fr vormittags und nachmittags Kennenlernstunde: 0761 4892 4318 Gültig ab Oktober 2026

Freiburg-Littenweiler

Dein Ziel: Klavierunterricht für Erwachsene in Freiburg.

Du willst Klavier spielen. Dann fangen wir an. Steig ein!

Erwachsene lernen anders als Kinder: bewusster, neugieriger, mit eigenem Kopf. Genau dafür ist dieser Unterricht gemacht, für Anfänger, Wiedereinsteiger und alle dazwischen.

Kennenlernstunde anfragenFahrkarten und Preise

Ein Mann im hellen Mantel steht still in einer lichten Halle und schaut zu schwarzen Leuchtröhren hinauf, die wie die schwarzen Tasten eines Klaviers gruppiert sind, um ihn herum eilen Menschen vorbei

Ankommen

Endstation Laßbergstraße. Hier beginnt dein Weg.

Vielleicht sitzt du gerade noch in der Linie 1: neugierig, ein bisschen aufgeregt, mit der Frage im Kopf, was dich erwartet. Und mit einem Rucksack auf dem Rücken. Darin stecken vielleicht schlechte Erfahrungen mit alten Klavierstunden, lange Pausen, der Gedanke „Ob das bei mir noch was wird?“, aber auch die Lust auf etwas Neues.

Klavierpädagoge Michael Köllner in weißem Leinenhemd und dunkler Hose sitzt ruhig auf einem Hocker in einer hellen Halle, über ihm schwarze Leuchtröhren in Gruppen wie die schwarzen Tasten eines Klaviers, hinter ihm Lichtlinien und Menschen in Bewegung

Foto: Michael Köllner · Hintergrund digital gestaltet

An der Laßbergstraße steigst du aus, und ich warte auf dich. Fünf Minuten später stehst du bei mir in der Tür in Freiburg-Littenweiler. Den Rucksack kannst du abstellen. Du kannst dich setzen, bekommst Wasser oder Tee, und wir reden. Komm erst mal an. Alles andere kommt danach.

Ich unterrichte Klavier, seit ich 18 bin, also seit fast 40 Jahren, und seit rund 15 Jahren ausschließlich Erwachsene: Anfänger, Wiedereinsteiger und alle dazwischen. Ich kenne die Strecke sehr gut. Und ich gehe sie mit dir zusammen. Mit allem, was du mitbringst.

Schön, dass du mich gefunden hast.

Bis gleich an der Haltestelle
Michael

Dein Wunsch

Das lange Irgendwann.

Du willst schon lange. Und dann kommt immer wieder dieser eine Satz dazwischen. Die drei, die ich am häufigsten höre, stellen wir hier aufs Abstellgleis.

Was hier anders ist

Du lernst Klavier. Und dich gleich mit.

Du lernst Noten, Technik und Ausdruck. Und nebenbei, wie du hörst, wie du dich bewegst und wie du mit dir umgehst.

Mein Unterricht ist sorgfältig und klar aufgebaut: Aus kleinen Bausteinen werden nach und nach größere, bis ein Ganzes entsteht. Dabei spielt dein ganzer Körper mit, nicht nur Arme, Hände und Finger. Das Ziel ist Selbstbefähigung: Irgendwann weißt du genau, wie Körper, Kopf und Instrument zusammenspielen und was du verändern kannst, damit sich dein Ton verändert.

1 LaßbergstraßeVerspätung: keineDie Strecke ist klar. Das Tempo bestimmst du.
Eine Frau im beigen Mantel und rotem Schal steht still an einer Straßenbahnhaltestelle und betrachtet ihr Spiegelbild in der Glaswand, hinter ihr fährt die rote Tram vorbei

Pädagoge, nicht Pianist.

Ich verstehe mich als Pädagoge. Für mich heißt das: Ich setze mein Wissen und meine Erfahrung für dich ein und gehe ein Stück des Weges Hand in Hand mit dir. Nicht mein Wissen steht im Mittelpunkt, sondern unsere Zusammenarbeit.

Ich erkenne schnell, wo du gerade hängst, und übersetze Kompliziertes so, dass es zu deinem Stand passt.

Und ich zeige dir, wie du selbst an Schwierigkeiten herangehst. Statt vor einem riesigen Berg zu stehen, suchst du die Bausteine, die wirklich schwierig sind. Und auch die lassen sich noch kleiner zerlegen, bis du sie Stück für Stück üben kannst. Einer meiner liebsten Sätze lautet: Es gibt kein zu schweres Stück, nur ein zu schnelles Tempo.

Klang beginnt im Körper.

Warum klingt ein Ton heute hart und gestern weich? Es ist immer der Körper und deine seelische Verfassung. Beides lässt sich nicht trennen.

Wenn du traurig, wütend oder gestresst bist, spannt sich der Körper an, und der Ton wird anders. Der Körper ist dabei oft der direkteste Weg: Wenn er sich löst, beruhigt sich auch der Kopf. Darum machen wir im Unterricht viele Körper- und Atemübungen. Ich erlebe immer wieder, wie sich in diesem Moment der Klang verändert. Und natürlich reden wir auch, das ist genauso wichtig.

Ich beschäftige mich seit Jahrzehnten mit Körperarbeit: Kurse in Feldenkrais und Alexander-Technik, seit über 20 Jahren Tanz und Ballett, dazu Osteopathie und Rolfing, die ich selbst erfahren habe. In meinen Zwanzigern hatte ich über zehn Jahre lang Rückenschmerzen beim Spielen. Rolfing hat mich davon befreit. Danach konnte ich Stücke spielen, an denen ich vorher jahrelang gescheitert war.

Manchmal korrigiere ich mit einer kurzen, angekündigten Berührung an Hand, Handgelenk oder Schulter, immer klar und mit deinem Einverständnis. Wie ich damit umgehe, steht in meiner Hausordnung.

Das Klavier spiegelt dich.

Am Klavier begegnest du dir selbst: deiner Freude am Klang, deinem Ehrgeiz, deinem Anspruch, deiner Ungeduld.

Das ist einer der wichtigsten Sätze, die ich meinen Schülern immer wieder sage. Der Weg am Klavier ist vor allem ein Weg mit dir selbst.

Darum steht in jeder Stunde das im Vordergrund, was du mitbringst. Manchmal ist das ein Stück, manchmal eine Frage, und manchmal etwas, das dich gerade sehr belastet. Dann reden wir auch einfach mal. Wenn eine Biene im Zimmer herumfliegt, kann niemand Klavier spielen, erst muss die Biene raus. Danach spielst du oft ganz anders.

Fehler zeigen den Weg.

Ein Fehler ist keine Sackgasse, sondern ein Hinweis. Er macht dich auf etwas aufmerksam und bietet eine Chance.

Die meisten von uns haben gelernt, Fehler möglichst schnell wegzumachen. Dabei sind sie notwendig: Sie zeigen genau, wo es noch hakt, und dort setzen wir an.

Ich bin nicht enttäuscht und nicht ungeduldig, wenn etwas nicht klappt. Fehler sind für mich wertvolle Hinweise. Wir schauen in Ruhe hin, verstehen, was passiert ist, und finden einen anderen Weg. Mit der Zeit wirst du freundlicher mit dir, und das hört man auch im Klang.

Umleitung Wer Umwege fährt, lernt mehr von der Strecke kennen.

So beginnt es

In drei Schritten ans Klavier.

Der erste Schritt ist ein Gespräch. Danach geht es los, in deinem Tempo.

Du hast Einzelunterricht bei mir zu Hause in Freiburg-Littenweiler, an meinem Pleyel-Klavier mit seinem warmen, fein abgestuften Klang.

Eine Frau im hellen Mantel wartet ruhig an der Straßenbahnhaltestelle, hinter ihr rauscht die rote Tram vorbei
  1. Kennenlernen

    In der Kennenlernstunde erzählst du, was du mitbringst, wohin du möchtest und wie dein Alltag aussieht. Du erfährst, wie ich unterrichte und worauf es mir ankommt. Danach weißt du, ob es passt, und entscheidest in Ruhe. Die Stunde kostet 20 € und wird angerechnet, wenn du weitermachst.

  2. Loslegen

    Wir starten mit einem roten Faden, der nicht einengt: ein oder zwei Stücke, die dir gefallen, dazu Noten lesen, Hören, Körper und Klang. Klassik, Pop, Filmmusik: Fast alles ist möglich, nur Jazz unterrichte ich nicht. Du hast noch kein Klavier? Für den Anfang reicht ein Digitalpiano.

  3. Dranbleiben

    Du wählst, wie oft du kommst: wöchentlich, dreimal oder zweimal im Monat oder flexibel mit der 10er-Karte. Deine Termine trägst du selbst in meinen Online-Kalender ein. Ich unterrichte dienstags von 15 bis 18.30 Uhr und mittwochs bis freitags vormittags und nachmittags.

Kennenlernstunde anfragenHäufige Fragen

Preise

Wähle deine Fahrkarte.

Ein Abo mit einer festen Zahl an Stunden im Jahr oder ganz frei mit der 10er-Karte.

Beim Abo buchst du eine Anzahl an Stunden für zwölf Monate. Sie ermöglicht einen Rhythmus von etwa wöchentlich bis etwa zweimal im Monat. Ich achte darauf, dass du einen festen Tag und eine feste Uhrzeit bekommst, auf die du dich verlassen kannst. Und wir bleiben beide ein Stück flexibel, wenn das Leben dazwischenkommt. Ferien sind eingerechnet, die ersten drei Monate sind Probezeit. Der Dezember ist generell unterrichtsfrei, das ist im Preis bereits berücksichtigt.

Fahrschein · Abo12 Monate

33 Stunden

45 Min.
136 €/Monat
60 Min.
173 €/Monat
Rhythmus
etwa wöchentlich
3 Monate Probezeit · Dezember frei
Fahrschein · Abo12 Monate

28 Stunden

45 Min.
117 €/Monat
60 Min.
149 €/Monat
Rhythmus
etwa 3 × im Monat
3 Monate Probezeit · Dezember frei
Fahrschein · Abo12 Monate

22 Stunden

45 Min.
94 €/Monat
60 Min.
120 €/Monat
Rhythmus
etwa 2 × im Monat
3 Monate Probezeit · Dezember frei
MehrfahrtenOhne Vertrag

10er-Karte

45 Min.
550 €
60 Min.
700 €
Termine
frei wählbar
12 Monate gültig
EinzelfahrtZum Start

Kennenlernstunde

Preis
20 €
Später
wird angerechnet
Termin nach Absprache

Klavierstunden verschenken: zum Gutschein

Dein Pädagoge

Die meisten bleiben sieben bis zehn Jahre.

Klavierlehrer? Ich verstehe mich als Pädagoge. Einige kommen seit über 30 Jahren, manche kennen mich noch aus der Musikschule in Titisee-Neustadt.

Mit den Jahren und mit meinem eigenen Älterwerden ist mir bewusst geworden, wie wenig Erwachsene im Blick sind, wenn es ums Musiklernen geht. Schon das Wort Jugendmusikschule sagt es. Erwachsene lernen unter ganz anderen Bedingungen: mit Beruf, Familie und wenig Zeit, mit einem Körper, der Spannungen mitbringt, und mit einem Kopf, der mitdenkt. Diese Lücke habe ich zu meiner Aufgabe gemacht und meinen Unterricht über die Jahre in viele Richtungen weiterentwickelt.

Ein Mann im beigen Mantel sitzt ruhig in einer fahrenden Straßenbahn, draußen zieht die Stadt am Abend als Lichtstreifen vorbei

Ich unterrichte seit fast 40 Jahren Klavier, seit rund 15 Jahren ausschließlich Erwachsene. Viele Schüler sagen mir, dass sie so einen Unterricht noch nicht kannten: offen und entspannt, ohne Vorspielen und ohne Bewertung. Wer bleibt, bleibt nicht aus Gewohnheit, sondern weil er sich von mir ganz besonders gesehen fühlt.

Klavier liegt bei uns in der Familie: Mein Großvater war Klavierlehrer. Mit etwa sechs Jahren habe ich angefangen und bis Anfang zwanzig bei verschiedenen Lehrerinnen und Lehrern gelernt.

Mit 18 habe ich selbst zu unterrichten begonnen und wurde Lehrkraft an der Jugendmusikschule in Titisee-Neustadt. Dort war ich rund 15 Jahre. Gleichzeitig habe ich viel mit Sängerinnen und Sängern gearbeitet, als Korrepetitor, unter anderem bei einer Gesangslehrerin in Basel. Dabei habe ich das Vom-Blatt-Spiel perfektioniert.

Deshalb habe ich mich selbstständig gemacht und gebe das, was ich kann, nur noch Erwachsenen, bei mir zu Hause in Freiburg-Littenweiler. Mein Weg verlief nie geradlinig. Gerade die Umwege haben mir gezeigt, wie unterschiedlich Menschen lernen, und das kommt heute meinen Schülern zugute.

Mehr über mich

Umsteigen

Diese Linie fährt nicht überall hin.

Gutes Klavierspiel entsteht aus dem Zusammenspiel von Kopf, Psyche, Körper und Instrument. Und aus der Begegnung zweier Menschen.

Unterricht ist für mich ein Dialog zu dritt: zwischen dir, dem Klavier und mir. Ein Geben und Nehmen, feinfühlig und aufmerksam. Dafür braucht es jemanden, der hört, sieht und spürt, was gerade passiert. Das kann kein Video und keine App ersetzen.

Darauf ist mein Unterricht ausgerichtet, und deshalb passt er nicht für jeden. Vielleicht ist eine andere Linie die richtige für dich, wenn du …

  • vor allem Fingertechnik lernen willst und den Zusammenhang mit Körper und Kopf nicht anschauen möchtest,
  • dich am Klavier nicht selbst im Spiegel sehen möchtest,
  • sehr ehrgeizig bist und keinen gesunden Umgang mit deinem Ehrgeiz suchst,
  • Neues nicht ausprobieren möchtest und Anregungen lieber abwehrst,
  • Unterricht online oder mit YouTube-Videos suchst,
  • Unterricht für Kinder oder Jugendliche suchst.

Das ist kein Urteil, nur eine andere Strecke. In Freiburg gibt es viele gute Lehrkräfte, bei denen du umsteigen kannst.

Häufige Fragen
Eine Frau im beigen Mantel geht ruhig über einen Straßenbahnsteig, um sie herum eilen Menschen verwischt vorbei, im Hintergrund die rote Tram

Fahrgastinfo

Schreib mir oder ruf an.

Den ersten Termin für deinen Klavierunterricht machen wir persönlich aus.

Adresse
Ferdinand-Kopf-Straße 5
79117 Freiburg-Littenweiler
Unterricht
Di 15–18.30 Uhr
Mi–Fr vormittags und nachmittags

So kommst du hin

  • Linie 1 bis zur Endhaltestelle Laßbergstraße, dann 5 Minuten zu Fuß
  • Bahnhof Littenweiler, 5 Minuten zu Fuß
  • Mit dem Rad aus der Innenstadt etwa 15 Minuten, Fahrradständer vor dem Haus
  • Mit dem Auto: Parkplätze vor dem Haus, Aufzug im Haus

Gut erreichbar aus der Wiehre, aus Ebnet, Kappel, Kirchzarten und dem ganzen Dreisamtal.

Kennenlernstunde anfragen

Mit dem Absenden willigst du ein, dass ich deine Angaben zur Beantwortung deiner Anfrage verwende. Mehr dazu im Datenschutz.

Laßbergstraße · EndhaltestelleAussteigen bitte.

Du bist da. Schön, dass du mitgefahren bist.