PianoPassion

Klavierunterricht in Freiburg,
Michael Köllner

„Möchtest Du Klavier spielen, so steht die Frage nach einem baldigen oder zukünftigen Klavierkauf im Raum.“

Entscheidet man sich dafür, mit dem Klavier spielen bzw. dem Unterricht zu beginnen, so benötig man natürlich ein passendes Übeinstrument. In unserer Kennelernstunde ist dies immer eine der wichtigsten Frage, die ich stelle: ist eine Übemöglichkeit vorhanden? Ohne ein Tasteninstrument ist es kaum möglich, zu trainieren und das im Unterricht Erlernte umzusetzen und einzuspeichern.

Ein Klavierkauf ist ohne Frage mit Kosten verbunden, die manchen sogar davon abhält, diesen Traum zu realisieren. Doch es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit dieser Situation umzugehen, sei es in der passenden Wahl des Instrumentes, eines Gebraucht- oder Neukaufes oder in entgegenkommenden Finanzierungsmöglichkeiten.

so lange noch kein eigenes Instrument vorhanden ist

"Es gibt in Freiburg zentrale Überäume für wenig Geld, in die man sich einmieten kann."

Um die Anfangszeit zu überbrücken, bis man sich für einen Klavierkauf oder ein elektronisches Tasteninstrumentes entschieden hat, kann man sich sehr kostengünstig in Freiburg in Überäume einmieten. Die Orchestra & Choral Society, kurz und bekannt unter ORSO hat in der Schwarzwaldstraße 9-11 sein Büro und befindet sich direkt über dem Pianohaus Lepthien an der Dreisam.

In diesem großen Jugendstilgebäude bietet der künstlerische Leiter Wolfgang Roese eine Wohnung mit drei Überäumen an. Zwei davon sind für Interessent*innen stundenweise und günstig zu mieten. Jeweils ein bzw. zwei Flügel stehen zur Verfügung. Ich habe schon einige meiner Schüler*innen ins Büro geschickt und um einen Zugang zu den Überäumen gebeten.

Ganz unkompliziert wird man dort registriert und bekommt zwei Apps, mit denen man die jeweiligen Haustüren aufschließen kann. Für die Buchung einer der Räume trägt man sich im Vorfeld in eine Liste ein, die man im Internet abrufen kann. Das Bezahlen findet unkompliziert über den eigenen angelegten Account statt, den man davor mit einem Betrag auflädt.

Das Beste: man kann zu jeder Zeit an den Instrumenten üben, es wird im Haus niemand gestört. Ich selber habe viele Jahre lang regelmäßig dort trainiert und werde dies auch in Zukunft weiter nutzen.

Vorüberlegungen für einen Klavierkauf

"Du entscheidest Dich, ein Instrument zu kaufen? Ein richtiges Klavier oder übergangsweise ein E-Piano?"

Im Ballett sind Schläppchen Voraussetzung, beim Malen benötigt man spezielle Leinwand, eine Staffelei und Ölfarben von sehr guter Qualität. Stimmen die Grundzutaten nicht, kann selbst ein hochwertiges Rezept nicht gut gelingen.

Ebenso verhält es sich beim Musizieren. Will man auf Dauer wachsen und reifen, technisch versiert und musikalisch mit Tiefe und Ausdruck spielen, kommt man um ein eigenes, qualitativ hochwertiges Instrument nicht umhin. Hier ist ein mechanisches Instrument, also ein Klavier, das einzig Richtige.

Ich verstehe und kenne die Überlegungen, gerade von Anfänger*innen, sehr gut: bleibe ich überhaupt beim Klavierspielen und rentiert sich dann ein Klavierkauf? Habe ich genug Platz in der Wohnung? Wie laut ist das Instrument, und ich komme nur abends zum Üben - störe ich die Nachbarn? Wie kann ich ein Klavier finanzieren?

Als Klavierpädagoge unterstütze ich alle Interessent*innen dabei, die für sie beste Lösung und das optimale Instrument zu finden. Denn das alleinige Ziel ist und bleibt: die Freude am Musizieren und die Möglichkeit, diese Freude umsetzen zu können.

Geht man in ein sehr gut sortiertes Klavierhaus wie zum Beispiel das Pianohaus Lepthien in Freiburg, wird man von Flügeln und Klavieren in neuem und gebraucht-überholtem Zustand wie auch von Clavinovas oder E-Pianos vor die Qual der Wahl gestellt. Gerade, wenn noch jegliche Erfahrung fehlt, ist die Entscheidung für und wider ein Instrument eine große Herausforderung.

Deshalb biete ich immer meine Hilfe an, gehe mit Dir zum Fachhandel und gebe mein Wissen weiter, um erstmal Deinen Sinn für die Unterschiede der Instrumente zu schärfen. Natürlich weiß ich auch, welche Instrumente sich für den Beginn besser eignen als andere.

Wie gesagt ist ein mechanisches Instrument von Anbeginn an die erste Wahl, da nur mit diesen ein optimales Training der Muskulatur, der Feinmotorik, des Gehörs etc. auf lange Sicht gelingen kann.

Aber ich verstehe auch Überlegungen, die Richtung elektronisches Instrument gehen. Und da sind wir bei den E-Pianos oder Clavinovas, die einen Kompromiss zwischen dem Erfolg des Trainings, Spielkomfort, Klang und Preis darstellen.

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Digitalpianos, E-Pianos oder Clavinovas

"Ein Digitalpiano (oder anders genannt E-Piano) hat auf kurzfristige Sichtweise durchaus Vorteile, als Kompromiss kann man damit eine Weile arbeiten"

Ein Clavinova (der Markenname der Firma Yamaha Corporation für ihre 1983 produzierte Digitalpiano-Produktreihe) ist ein rein elektronisches Instrument, das ein Klavier in Klang und Spielgefühl nachahmt. Es ist mit Lautsprechern ausgestattet und verfügt über Kopfhöreranschlüsse. Die Elektronik bietet zudem meist Aufnahmemöglichkeit und verschiedene andere Klangeinstellungen unterschiedlicher Klaviermarken und Instrumente.

Ein E-Piano verfügt über die gesamte Tastatur eines Klavieres, und dies ist auch ein Unterschied zu einem Keyboard, das meist nur ca. 60 Tasten hat und aufgrund seiner noch einfacheren Bauweise für effektives Training nicht zu empfehlen ist. E-Pianos sind durch die fehlenden Saiten flach gebaut, lassen sich auseinanderbauen und somit leicht transportieren. Es entfallen Transportkosten und die jährliche Wartung und Stimmung wie bei Klavieren.

Preislich bewegen sich Clavinovas im zwei- bis viertausender Bereich.

Zu den Nachteilen: da es sich um elektronische Geräte, vornehmlich aus Kunststoff, handelt, sinkt ihr Wert kontinuierlich mit zunehmender Benutzung. Es nutzt sich unweigerlich ab. Ebenso kann bei einem Tastenschaden oder bei einem Fehler der Elektronik nur der gesamte Tastatur- bzw. Elektronikblock ausgewechselt werden, nicht aber einzelne Teile.

E-Pianos geben den Klang aus gespeicherten Originalklängen (so genannte gesampelte Klänge) wieder: sie wurden von einem Original-Instrument aufgenommen und werden beim Tastenanschlag digital wieder gegeben.

Die klangliche Imitierung eines originalen Tasteninstrumentes ist in der Zwischenzeit sehr gut geworden. Trotzdem klingen die Sounds nicht haargenau und lebendig wie bei echten Klavieren, was auf die Dauer der Benutzung die Ausbildung des Gehörs ungünstig beeinflusst.

Grundsätzlich geht die Tastatur leichter, ebenso ist der wichtige Tastenwiderstand kaum spürbar oder nur annähernd wie bei einem Klavier. Die Pedalanlage wird ebenso elektronisch nachgeahmt und verfälscht den wirklichen Kraftaufwand, den man bei einem echten Klavier hat. Durch die individuelle manuelle Voreinstellung der Lautstärke wird die eigene Fähigkeit zur Laustärke-Differenzierung ungenügend trainiert.

Als Klavierpädagoge kann ich damit leben, dass manch Anfänger*in mit einem Clavinova als Übeinstrument beginnt. Es stellt einen Kompromiss zwischen dem Wunsch, mit dem Musizieren beginnen zu können und äußeren Faktoren dar.

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rote Lautsprecher auf blauem Grund, Seite Klavierkauf
Digitalpianos: Für und Wider
  • günstiger
  • *
  • gut zu transportieren
  • *
  • wartungsfrei
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  • mit Kopfhörer spielbar bzw. die Lautstärke regelbar
  • *
  • unterschiedliche Klänge und Aufnahmefunktion
  • *
  • durch vorhandene Anschlüsse mit PC, Synthesizer und anderen Geräten zu verbinden
  • *
  • Wertverlust ab dem ersten Benutzen, Reparaturen umfangreich und kostenintensiv
  • *
  • Sound nur annähernd dem eines Klavieres und das Gehör verfälschend trainierend
  • *
  • Tastengefühl verfälscht, Tastenanschlag und Pedalanlage in der Bedienung zu leicht, kaum Tastenwiderstand vorhanden
  • *
  • Kraftaufwand und Feinmotorik wird nicht ausreichend trainiert
  • *
  • die Ausbildung der eigenen Wahrnehmung und Umsetzung bzw. Hörbarmachung der eigenen emotionalen Vorstellung wird ungenau ins Gehirn eintrainiert

Klaviere und Flügel

"Ein echtes Klavier ist unumgänglich, wenn man wirklich Klavier spielen lernen will."

Es führt kein Weg daran vorbei: man trainiert das eigene Spielen ausschließlich auf einem echten Klavier optimal. Sie sind Wunderwerke menschlicher Ingenieurskunst und ein Sammelsurium unzähliger genialer Erfindungen von intelligenten Menschen. Tausende von Teilen arbeiten im Idealfall reibungslos zusammen und dienen nur dem einen Zweck: den schönsten Klang zu produzieren und gleichzeitig dahinter zurück zu treten.

Klaviere bestehen zum größten Teil aus Naturmaterialien, wie Metallen, Holz, Filz und Leder. Je günstiger die Instrumente sind, desto mehr kann man davon ausgehen, dass auch Teile aus Kunststoff verbaut sind. Vor allem bei so genannten Anfänger-Klavieren (also Instrumente, die im Preissegment um 2500 bis 3500 € liegen, wie zum Beispiel von Yamaha oder Kawai) findet man viele verbaute Kunststoffprodukte.

Klaviere reagieren empfindsam auf jede Veränderung des Klimas. Ebenso ist der Lack anfällig bei Sonneneinstrahlung oder Hitze. Die Materialien können aufquellen oder schrumpfen, und dies kann sich ab und an hörbar machen. Doch das reguliert sich meist von alleine wieder. Problematischer kann dies bei Instrumenten sein, in denen feste Kunststoffteile verbaut sind und die die Veränderungen seiner umgebenden Naturstoffe nicht mitvollziehen können.

Anders als bei einem Instrument aus Kunststoff, wie zum Beispiel dem Clavinova, benötigt ein mechanisches Instrument einen ausgeprägteren Einsatz der Muskulatur. Die Feinmotorik für den differenzierten Anschlag wird optimal auf ihm trainiert, ebenso die Steuerung der zwei oder drei Pedale, die ein Klavier besitzt. Alles spielt zusammen, alles ergänzt sich im Idealfall harmonisch mit dem eigenen Körper.

Klaviere unterliegen einer massiven Beanspruchung an körperlicher Energie. Sie sollten deshalb ein Mal im Jahr gestimmt und überholt werden. Einzelne Teile können dabei ohne Probleme herausgenommen und ausgetauscht werden.

Der Transport ist alleine nicht zu empfehlen und sollte von spezialisierten Firmen übernommen werden. Und natürlich sind Klaviere von der Bauart her höher als E-Pianos; es gibt verschiedene Ausführungen mit unterschiedlichen Höhen.

Klaviere sind von Natur aus klanggewaltig. Sie besitzen einen großen Resonanzkörper, der bei Flügeln noch ausladender ist. Es gibt zwar bei vielen Instrumenten ein Pedal, das man einrasten kann, um den Klang zu dämpfen (Moderator-Pedal), aber nicht jedes Instrument besitzt diese Funktion. Bei komplizierten nachbarschaftlichen Verhältnissen kann das zum Problem werden, und da hilft dann auch die Gesetzeslage nicht weiter, die als Rahmenbedingung 90 Minuten bis drei Stunden des täglichen Übens vorschlägt.

Doch gegen dieses Problem kann man eine elektronische Stummschaltung einbauen lassen, die man bei Bedarf einfach zuschaltet; mit ihrer Hilfe kann man ganz normal die Tastatur bedienen und dabei einen Köpfhörer nutzen. Oder man nutzt spezielle Dämmplatten, die unter und hinter das Klavier gelegt werden.

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viele Kopfhörer auf blauem Grund, Seite Klavierkauf
Klaviere und Flügel: der beste Weg
  • in jeder Hinsicht die besten Trainingsbedingungen
  • *
  • optimaler Tastenwiderstand zum Training der Feinmotorik
  • *
  • authentischer, lebendiger, natürlicher Klang
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  • bessere Haptik
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  • wesentlich differenziertere Klangunterschiede möglich
  • *
  • geringer Wertverlust, je nach Marke sogar Wertstabilisierung oder Steigerung
  • *
  • einzelne Teile reparierbar
  • *
  • Anschaffungskosten höher
  • *
  • muss von einer Firma transportiert werden
  • *
  • muss regelmäßig gestimmt und gewartet werden
  • *
  • reagiert auf Klimaschwankungen
  • *
  • von Natur aus klanglich voluminöser

ein Wort zu gebrauchten Instrumenten

"Generell rate ich zur Vorsicht, gebrauchte Instrumente von privat zu kaufen. Nicht der Preis ist entscheidend!"

Ich werde oft nach Gebrauchtinstrumenten befragt, die günstig im Internet und von privat angeboten werden. Ich kann diese Verlockung nachvollziehen, hochwertige Instrumente aus dem Handel sind kostenintensiv, und wer möchte nicht sparen.

Mein Rat: man darf sich niemals nur vom Preis leiten lassen! Ganz generell muss man sich jedes Instrument direkt aus der Nähe anschauen, und man muss es spielen, um einen Eindruck von den Eigenschaften zu erhalten. Hier wird es dann für Anfänger*innen schwierig, die noch nicht oder nur ein wenig spielen können. Ein Klavier muss vom Klang in Ordnung sein (das bezieht die gesamte Klaviermechanik mit ein) und das Herz berühren und von den Spieleigenschaften zum Niveau passen. Ein falsch ausgewähltes Instrument kann die Freude an der Musik schnell verderben.

Zweitens weiß man nie genau, wie das Klavier behandelt wurde: ist es regelmäßig gewartet und gestimmt worden? Ohne dies drohen unter Umständen hohe Folgekosten. Wird ein Klavier nicht regelmäßig gestimmt, so kann mit der Zeit die Fähigkeit, die Stimmung der Saiten zu halten, nachlassen. Dann sind mehrere Stimmungen in kürzeren Abständen nötig, was ins Geld geht.

Stand das Klavier zudem in der Sonne oder war es zu feucht im Raum? Es gibt viele Faktoren, die ein Instrument nachhaltig schädigen können.

Falls trotzdem ein Klavier bei privaten Anbietern besichtigt wird, so muss immer ein Fachmann mitgehen, der das Instrument innen und außen begutachtet. Nur dieser kann einschätzen, ob das Instrument in tadellosem Zustand ist. Als Laie ist das nicht zu erkennen.

Bei gebrauchten E-Pianos heißt es, noch kritischer zu sein. Denn man weiß nicht, wie intensiv das Instrument schon bespielt worden ist. Die Abnutzung kann erheblich vorangeschritten sein, sodass man, wenn man Pech hat, nur eine geringe Zeit Freude am Instrument haben wird.

Der sicherste Weg ist und bleibt der über den Fachhandel. Das Pianohaus Lepthien in Freiburg beispielsweise kauft Klaviere von privat an und überholt sie professionell. So kann man günstigere Instrumente mit der Sicherheit erwerben, dass sie tadellos in Ordnung sind. Zudem hat man eine Garantie, die es bei privaten Anbieter*innen nicht gibt. Der Transport nach Hause ist im Preis inbegriffen, wie auch eine erste Stimmung. Dies alles muss selbst organisiert und bezahlt werden, kauft man Instrumente von Privatanbieter*innen.

Mein eigenes Klavier der Marke Pleyel habe ich gebraucht bei Lepthien erstanden. Das Instrument ist ein seltener Schatz, zumal es Pleyels nur noch gebraucht zu kaufen gibt. Vor einigen Jahren wurde die Produktion beendet.

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Klavierkauf, Portrait Michael Köllner

"Ich biete allen Interessierten an, bei einer Klavierkauf dabei zu sein. Es ist mir wichtig, meine Schüler*innen von Anfang an zu begleiten und zu beraten, wenn es um einen Kauf geht. Ebenso gehe ich gerne in die Pianohäuser mit und spiele die Instrumente vor, erkläre Unterschiede und weise auf Faktoren hin, die eine wichtige Rolle bei der Entscheidung spielen müssen. Schon manche meiner Schüler*innen haben sich dann statt für ein Clavinova für ein gebrauchtes Klavier, sogar noch mit Stummschaltung entschieden, was natürlich immer die bessere Entscheidung für die eigene musikalische Entwicklung ist."

Michael Köllner

der Kauf des Instrumentes

"Erst, wenn sich ein festes Grundgefühl für ein bestimmtes Instrument etabliert hat, sollte man es in Erwägung ziehen zu kaufen."

Im Fachhandel hat man nun die Qual der Wahl. Viele Dinge wurden im Vorfeld durchdacht, ein Budget, eine Lieblingsfarbe und Größe bestimmt oder ein Platz zu Hause ausgesucht und vieles mehr. Gehe ich mit meinen Schüler*innen zum Pianohaus Lepthien, so werden sie erstmal durch eine Halle mit prachvollen Flügeln geführt, um sich dann zwischen vielen neuen und gebrauchten Klavieren und E-Pianos zu verlieren.

Auch wenn im Vorfeld versucht wurde, die Suche einzugrenzen: das wichtigste Entscheidungskriterium ist und bleibt der Klang. Als zweiter Punkt ist die Spieleigenschaft des Instrumentes zu nennen - gehen die Tasten schwer oder leicht, ist die Tastatur glatt oder rauh etc. Farbe und Aussehen spielen auch eine Rolle, da das Instrument jeden Tag anzusehen ist, es steht ja in der Wohnung. Doch wenn der Klang die Seele berührt, so ist das Äußere eher nebensächlich.

Ich habe schon erlebt, dass der Wunsch nach einem Clavinova über Bord geworfen wurde, nachdem ich Schüler*innen die deutlichen klanglichen Unterschiede von Elektrik und Mechanik vorgeführt habe. Generell helfen hier auch die kulanten Zahlungsmöglichkeiten, die Lepthien zur Verfügung stellt.

Jedes Instrument ist unterschiedlich, selbst wenn sie aus derselben Baureihe stammen. Bei E-Pianos ist dieser Unterschied geringer, bei Klavieren wesentlich deutlicher zu spüren. Gerade die mechanischen Instrumente sind größtenteils in Handarbeit hergestellt und somit klanglich und spieltechnisch einzigartig. Bei einem Klavierkauf gehe ich deshalb immer mit meinen Schüler*innen mit und spiele die verschiedenen Instrumente vor, weise auf Unterschiede hin und versuche, ihre Sinneswahrnehmungen zu schulen, um selber besser eine Entscheidung treffen zu können. Denn meist fehlen ja Anfänger*innen die nötigen Kenntnisse, auf was man bei Instrumenten alles achten sollte.

Jedenfalls ist ein Klavierkauf keine Sache eines Tages: da das Gehör und das Empfinden von Tag zu Tag unterschiedlich sind, ist es sinnvoll, sich einen Favoriten reservieren zu lassen, ein paar Tage später wieder hinzugehen und das Instrument nochmals zu testen.

Bleibt das Instrument der Favorit, dann sollte man sich dafür entscheiden.

Falls der Wunsch besteht, so kann man sich bei den meisten Instrumenten nachträglich eine elektrische Stummschaltung einbauen lassen, was natürlich mit zusätzlichen Kosten verbunden ist.

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