PianoPassion

Klavierunterricht in Freiburg,
Michael Köllner

"Unterrichten und Pädagogik liegt mir seit jeher im Blut."

Mein Großvater war Musiklehrer am Gymnasium und unterrichtete Klavier bei sich zu Hause. Er war wohl ein strenger Lehrer gewesen. Ich traf in meinem Leben immer wieder Menschen, die bei ihm Unterricht hatten und mir von ihm erzählten. Der Tenor war bei allen: es war in musikalischen Dingen nicht mit ihm zu spaßen. So hatte auch ich als Kind zwei Stunden bei ihm - und streikte anschließend.

Die Fähigkeit, mich in andere hinein zu versetzen, Problematiken zu verstehen, Lösungen zu finden und in einfachen Schritten leicht erklärt anzubieten, liegt mir im Blut. Dass dies im musikalischen Raum seinen Hauptschwerpunkt finden sollte, habe ich den Genen meines Opas zu verdanken.

Bis zu meinem 17. Lebensjahr deutete wenig darauf hin, dass ich eines Tages frei- und hauptberuflicher Künstler und Musiker bzw. Pädagoge werden würde.

Doch bis dorthin hatte ich schon einiges an musikalischen Erfahrungen gesammelt und unter anderem Freund*innen auf Aufnahmeprüfungen vorbereitet. Ich war als Orchestermusiker, Liedbegleiter und Kammermusikpartner überaus beliebt und bekam zwei erste Preise bei 'Jugend Musiziert'.

Anfang meiner 20er Jahre bewarb ich mich bei der Jugendmusikschule in Titisee-Neustadt und installierte ein bis dahin unbekanntes Fach: Korrepetition für Gesang. Neben eigenem Gesangsunterricht arbeitete ich bei einer international bekannten Sängerin in Basel als Korrepetitor. In kürzester Zeit vereinte ich an die 10 Stunden pro Woche Korrepetitionsschüler*innen, erarbeitete und begleitete mit ihnen ihre Werke.

Kurze Zeit danach begann ich zusätzlich als Klavierlehrer zu arbeiten. Diese Tätigkeit wurde sehr schnell wochenfüllend, meine Arbeit wurde geschätzt, man brachte mir Vertrauen entgegen. 14 Jahre lang sammelte ich dann bei der Jugendmusikschule Erfahrungen mit Hunderten von Schüler*innen und Tausenden von Unterrichtsstunden. Menschen jeden Alters und jedes musikalischen Niveaus forderten meine Aufmerksamkeit und die permanente Anpassung des Unterrichts an ihre Bedürfnisse. Der 'Klavierpädagoge' war geboren.

Schließlich verließ ich die Schule und machte mich als freiberuflicher Klavierpädagoge erfolgreich selbstständig.

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Seite Klavierpädagoge, Portrait Michael Köllner

"Ich begegne Dir nicht als Pianist, sondern stehe an Deiner Seite und betrachte die Anforderungen durch Deine Augen. Nur so kann ich Dich verstehen und Dir helfen."

Michael Köllner

Klavierlehrer versus Klavierpädagoge

"Ein Klavierpädagoge ist kein Konzertpianist ist kein Klavierpädagoge."

Konzertpianist*innen kümmern sich jahrzehntelang nur um eines: um sich selber. Müssen sie auch, wollen sie im harten Konkurrenzkampf bestehen. Ich versetze mich dagegen als Klavierpädagoge über 30 Jahre lang in andere hinein und suche danach, wie ich das Klavierspielen am effektivsten vermitteln kann. Und genau das qualifiziert mich für diesen anspruchsvollen Beruf.

Ich habe als Zusatzstudium Sozialpädagogik, Sozialarbeit und Kunstpädagogik auf meine musikalische Ausbildung draufgesetzt. Auch von daher ist mir die Pädagogik immer schon sehr nahe gewesen.

Was bedeutet für mich Pädagogik? Es bedeutet in-Beziehung-treten und beinhaltet die Arbeit an und mit dem Gegenüber. Pädagogik ist soziales Interagieren. Es beinhaltet Austausch und Vertrauen, ein Geben und Nehmen und ein hohes Maß an Verantwortung. Kurzum: Pädagogik ist die Fähigkeit des Begleitens.

Eine sinnvolle, sich immer wieder hinterfragende Pädagogik ist mir eine Herzensangelegenheit. Denn es gibt zu viele schlechte Vorbilder und längst überholte Unterrichtstraditionen, die unreflektiert weiter gegeben werden. Mit Strenge zu unterrichten, wie es wohl mein Großvater gemacht hat, geht schon sehr lange nicht mehr. Ebenso ist vieles an Verhaltens-Gebahren, wie es das musikalisch-künstlerisch orientierte Bildungsbürgertum um die Jahrhundertwende installiert hat, überholt.

Eigene uzählige Übe- und Unterrichtsstunden, viele Klavierlehrer*innen und Professoren, ihre Unterrichtsstile und -eigenarten, Konzerte und Vorspiele, 'Jugend Musiziert', Erfolge wie auch Schwierigkeiten in Form von Schmerzen, Übeblockaden und vieles mehr kenne ich aus eigener Erfahrung sehr gut. Alles ist mir präsent. Ich habe mich mit ihnen intensiv auseinandergesetzt und, wo nötig, nach Lösungen und Alternativen gesucht. Dies und noch viel mehr stellt heute den riesigen Werkzeugkasten dar, den ich interessierten Schüler*innen öffne.

Jeder gute Musikpädagoge muss sich von dem Niveau, auf dem er sich künstlerisch befindet, herunterschrauben und sich auf Dein Niveau begeben können. Er muss wieder zum Anfänger werden, er muss durch Deine Augen versuchen zu sehen. Deshalb begegne Dir nicht als Pianist, sondern als Eingeweihter, der an Deiner Seite steht und Dich wissend auf dem Weg an die Hand nimmt.

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rote Lautsprecher auf blauem Grund, Seite Klavierpädagoge
Mein Werkzeugkasten
  • Jahrzehnte an Klavierunterricht
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  • Orgel,- Gesangs,- Musiktheorieunterricht
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  • ein sehr genaues Auge und sehr gutes Verständnis von Notentexten durch die jahrzehntelange Arbeit als Noten-Korrekturleser bei den wichtigsten Notenverlagen
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  • Aufbaustudium der Religionspädagogik, Sozialpädagogik und -arbeit, Zusatzstudium der Kunstpädagogik
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  • Fortbildungen im Bereich Unterrichtskonzepte für Kinder und Erwachsene
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  • Jahrzehnte an professionell geführter Eigenreflexion
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  • Jahrzehnte an intensiver Körperarbeit
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  • Jahrzehnte an Ballett, Paartanz, Autogenes Training, Rolfing
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  • dadurch großes Verständnis (Schwerpunkt) für Körperarbeit an und mit dem Klavier
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  • sehr große Sensibilität und Empathie, hohe Flexibilität und unendliche Geduld