PianoPassion

Klavierunterricht in Freiburg,
Michael Köllner

„Als freiberuflicher Künstler ist man auch für sein Webdesign verantwortlich."

Ich muss mich um sehr viel kümmern, eine Erfahrung, die sich schon bald zu Beginn meiner Selbstständigkeit deutlich ins Bewusstsein geschoben hat. Nicht nur die musikalische Arbeit an sich, sondern die vielen oft kleinen und genauso wichtigen Dinge, die sich darum reihen und Unmengen an Zeit erfordern, binden meine Aufmerksamkeit.

Als Klavierpädagoge freiberuflich tätig zu sein bedeutet nicht nur, sich um die Ausbildung von anderen Menschen zu bemühen. Man ist zwar frei im Sinne von Anstellung, Hierarchien und vorgegebenen Strukturen, in die man sich ungefragt einzufügen hat. Doch vieles fällt nicht einfach weg, sondern es muss von mir organisiert und gelöst werden. Von der notwendigen Büroarbeit bis zur Außen-Werbung, insbesondere das Webdesign, liegt alles in meinen Händen und entscheidet über eine gute Gegenwart und Zukunft.

Mit den Jahren meistert man mehr und mehr routiniert den Berg an Administration. Doch ohne Werkzeuge geht es nicht: ein sich selbst verantwortlicher Profi zeichnet sich dadurch aus, dass er um die Notwendigkeit von Fertigkeiten weiß und sie sich aneignet, will er ein glückliches, freiberufliches Leben führen.

Webdesign

„Die Verbindung aus technischem Verständnis, logischem Denken und Kreativität beim Webdesign reizt mich."

Die Jahrzehnte des Klavierspielens haben mich das unschätzbar Wertvolle gelehrt, an etwas dran bleiben zu können, bis es gelöst ist. So wusste ich vor 20 Jahren um die Notwendigkeit einer eigenen Homepage, um mich als Klavierpädagoge bekannt zu machen.

An eine Webdesign-Firma konnte und wollte ich diese Aufgabe nicht delegieren. Also startete ich mit eigenen Versuchen und lernte die zwei wichtigsten Programmiersprachen zu verstehen und anzuwenden. Webdesign war mir bis dahin völlig neu und etwas ganz anderes als die Musik. Aber es faszinierte mich wegen seiner Logik und Beherrschbarkeit.

Quelltext, Seite Webdesign

Die ersten Prototypen waren rudimentär und wenig ansprechend, eignete ich mir doch das Wissen autodidaktisch an. Über die Jahre aber hat sich mein Pool an Grundlagen sehr erweitert, zumal ich ein weiteres Fundament durch ein Fernstudium in Webdesign bei der ILS Hamburg bekam.

So bin ich heutzutage in der Lage, mich nach außen hin mit einer funktionsfähigen und ansprechbar gestalteten Website zu präsentieren, sie immer mehr zu erweitern und Informationen zur Verfügung zu stellen.

Quelltext, Seite Webdesign

Webdesign - ein Fass ohne Boden

„Grundsätzlich läuft man als Webdesigner der technischen Entwicklung hinterher, man ist nie auf dem aktuellen Stand."

Das Design von ästhetisch ansprechenden und intuitiven Websites aller Art erfordert ein breites technisches Know-how als auch viel künstlerische Kreativität und Einfallsreichtum. Die Programmiersprachen erweitern sich fortwährend, die Entwicklung bleibt nie stehen. Jeder Webdesigner weiß: egal, wie viel man an Zeit investiert, man läuft immer hinterher.

Als Solo-Selbstständiger vereine ich zudem alle Aspekte, die zu einer Homepage gehören, in einer Person: ich muss mich nicht nur um qualitativ hochwertige Texte und guten Inhalt kümmern, sondern auch die äußeren Faktoren unterliegen meiner Verantwortung. Unterschiedliche Endgeräte und Browser machen das Leben schwer, und der gesamte Bereich der Suchmaschinen-Optimierung ist ein riesiger Zeitfresser. Webdesign ist Lust und Last zugleich.

Webdesign, Rezension Michael Köllner

"Natürlich kann man sich mit Hilfe eines Baukastensystems, wie zum Beispiel WordPress, eine ansprechende Seite relativ schnell konstruieren. Dies ist allerdings weder mühelos noch in ein paar Stunden erledigt. Die Individualität geht zudem verloren - der Einheitsbrei durch ähnlich aussehende Homepages nimmt zu."

Michael Köllner

Nicht umsonst sind Webdesign-Firmen Unternehmen, die aus vielen Mitarbeiter*innen mit spezialisierten Aufgabengebieten bestehen. Man arbeitet parallel Hand in Hand und ist vernetzt. Das erleichtert und beschleunigt die Entstehung einer Website enorm, kostet aber angesichts des riesigen Berges an Anforderungen (zu Recht) eine Menge Geld.

So dauert es in Eigenregie lange, bis eine umfangreiche Website wie meine Homepage annähernd fertig ist und mit gutem Gefühl online gehen kann. Eines ist aber klar: die Arbeit daran wird nie aufhören. Webdesign ist ein Fulltime-Job.

Aber das Bemühen um Funktionalität, gute Texte und Inhalt und ansprechendes Design, gepaart mit einem riesigen Hintergrundswissen und Programmierkenntnissen, reizt mich nach wie vor sehr. Webdesign ist eine wunderbare Abwechslung innerhalb meiner vielen Standbeine als Freiberufler.

Webdesign, Rezension

"Natürlich kann man sich mit Hilfe eines Baukastensystems, wie zum Beispiel WordPress, eine ansprechende Seite relativ schnell konstruieren. Dies ist allerdings weder mühelos noch in ein paar Stunden erledigt. Die Individualität geht zudem verloren - der Einheitsbrei durch ähnlich aussehende Homepages nimmt zu."

Michael Köllner