PianoPassion

Klavierunterricht in Freiburg,
Michael Köllner

*  *  *  *  * „Der Geist ist das einzige adäquate Mittel zur Überwindung der Realität.“

Michael Köllner

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Seit Jahrzehnten fasziniert mich die Transformation eines Zustandes in einen anderen. Das ganze Leben ist eine fortwährende Transfomation, jeder Augenblick verändert sich, nichts bleibt, wie es ist.

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Aufgrund meiner schweren Erlebnisse in der Kindheit entwickelte sich eine Sprache, die sich durch die Kunst hör- und sichtbar macht. So sage ich heute: "Der Geist ist das einzige adäquate Mittel zur Überwindung der Realität".

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Kunst ist eine neue Realität, Kunst verändert bestehende Realitäten. Material verändert sich - einstmals lebendige Schwämme, die im Meer das Wasser filterten, werden nun zu neuer Aufgabe erweckt. Sie filtern nun ein neues Medium, das Licht, und sie durchbrechen die Oberfläche. Kristalle wachsen über Monate hinweg zu Flächen heran, überziehen Kupferplatten, zersetzen Material und hinterlassen quasi Erinnerungen an ehemalige Realitäten. Gemein ist allen: etwas Neues entsteht durch Transformation. Und Vergangenheit wird überwunden.

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Schwammbild Annette Huber
Schwammbild Annette Huber

Schwammrelief, 180 x 60 cm, 2020

in Besitz von

Physiotherapie-Praxis Annette Huber, Berlin
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Meine Leidenschaft sind Strukturen, mit ihren Brüchen, im Spiel von Schatten und Licht. Strukturen bilden ab und sind in sich gebrochen. Und doch ergeben sie ein Ganzes. Strukturen werden aus ihrem vorgesehenen Verwendungszweck, aus unserem gewohnten Blickwinkel herausgenommen und von mir neu definiert.

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Meine Werke benötigen Zeit in ihrer Herstellung, und sie benötigen zum Betrachen Abstand. So kann man aus seiner beschränkten Sichtweise heraustreten und Zusammenhänge neu erkennen. Das Ganze offenbart sich erst im ausschließlichen Da-Sein im Hier und Jetzt. Die Vergangenheit spielt keine Rolle mehr. Die Zukunft ist unbekannt und offen.

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Der ganzheitliche Aspekt wird nur dann offenbar, wenn wir aus unserer Rolle heraustreten können und von einer anderen Ebene mit Abstand auf etwas schauen. Wie ein Astronaut, der vom Weltall heraus die Schönheit der Erde, aber auch ihre verletzliche Winzigkeit, erkennen kann.

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Das ist meine Kunst, meine Stimme und meine Sichtweise. Das ist die Überwindung der kausalen Zusammenhänge. Es entsteht eine Ahnung, wie sich alles letztendlich stimmig ineinander fügt. Und da ist dann das Wissen, dass aus Leblosigkeit neues Leben wachsen kann.

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Schwammbild, Michael Köllner

Schwammrelief Nr. 3, 180 x 120 cm, 2016